Wuyishan 002 – Vom Meditieren im Fels und Ausgesetzt sein in der Wildnis

Angekündigt wurde uns am Abend zuvor ein Frühstück aus Haferflocken und Ei, als wir aber nach der sehr kurzen und ungemütlichen Nacht, aufgrund sehr lauter anderen Hostelgäste, einem Hahn um 4 Uhr morgens und den Geräuschen der Bauarbeiter im Nachbarhaus, die gerade die Decke neu betonierten, aufstanden, fanden wir auf der Dachterrasse niemanden zum Frühstück. Überraschend wurden wir zum Frühstück in einen kleinen Imbiss begleitet. Dort gab es dann Nudeln, Spiegeleier, Suppe etwas Gebäck und einen süßlichen Drink. Alles in allem schon eine komplette Mahlzeit.

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Zurück im Hostel schnappten wir uns die Rucksäcke und wurden von unserem Herbergsvater, zu dem er sich mit seiner ganzen Gastfreundschaft gemausert hatte, auf die Wanderung begleitet. Auf dem Weg bekamen wir einen Einblick in die Flora und Fauna Chinas. Es gibt englischsprechende Vögel, Maultiere, verschiedenste Kräuter, die als Medizin verwendet werden und jede Menge Tee, von dem jedoch nur die drei frischesten Blätter wirklich für den Tee verwendet werden.

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Nach unserem Anstieg auf den Berg machten wir Rast in einer Bergstation zum Mittag. Dort gab es dann Tofu, in Fett gebackenes Gebäck, „Baum-Ohren-Pilz“ und wie immer Reis.

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Direkt von der Raststation aus krabbelten wir am Abgrund entlang zu „Gods Place“ einer Einbuchtung im Fels, in der wir ins Meditieren eingewiesen wurden. Eine ganz besondere Erfahrung!

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Auf dem Rückweg über die Raststation ging es bis auf den Gipfel des Berges, von wo aus wir die „Rice Stones“ sahen, welche unser nächstes Ziel sein sollten. Der Weg dorthin wurde immer verwilderter, aber wir trauten unserem Guide. Erst als irgendwann doch das GPS Gerät gezückt wurde und wir den halben Anstieg wieder zurück mussten, war das etwas komisch. Ganz vorbei war es mit unserer Begeisterung, als wir plötzlich ganz alleine mitten im Urwald standen, weil „Bounty“ wie wir ihn nannten, einfach verschwunden war und eine Viertelstunde alleine den richtigen Weg suchte. Das war der Moment, in dem wir uns sagten traue niemanden, der sagt sein Kopf sei seine Karte…

Glücklicherweise kam er dann zurück und wir konnten ihn zum Umkehren überreden.

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Auf dem Rückweg tranken wir Tee an einem kleinen Wasserfall und gelangten in mitten einer einmaligen Kulisse durch die Teefelder zum Fluss, um dort entlang zurück zum Hostel zu gehen.

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Nach der Dusche wurden wir wieder auf der Dachterrasse zum Abendessen empfangen und verbrachten noch zwei gemütliche Stunden in den hängenden Sesseln auf dem Dach, bevor wir erschöpft ins Bett fielen.

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