Beijing 002 – Vom Besuch der Chinesischen Mauer

Wie bereits angekündigt standen wir wieder früh auf, damit sich unsere Reise zur Mauer auch lohnt. Nach einem Swiss Breakfast und einer heißen Schokolade im Hostel Restaurant für zusammen 48 RMB schnappten wir uns unsere Rucksäcke und fuhren los.

Processed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 preset

Von den Dreien, die bereits im September nach Beijing gereist waren, wussten wir, dass es von der Xizhimen Station zur Beijing North Station geht, von wo aus man nach Badaling zur Mauer gelangt. Auch einen Fahrplan hatten wir mit dazu gekriegt. So waren wir früh genug am Bahnhof, um den Zug um 9:02 Uhr zu ergattern, allerdings standen wir dann zusammen mit zwei anderen Deutschen lange verwirrt vor dem Häuschen mit chinesischen Schriftzeichen, die etwas von Badaling sagten. Dank eines netten und bemühten Officers, der uns jemanden zur Übersetzung zur Seite stellte, fanden wir dann doch die Schlange für den Zug nach Badaling. Allerdings warteten wird vergebens auf einen rechtzeitigen Einlass für den 9:02 Uhr Zug, sondern mussten dann auf den nächsten um 10:57 Uhr warten. Als es endlich so weit war, dass man zum Bahnsteig gelassen wurde, vorher warteten wir in der Bahnhofshalle, rannten die Chinesen alle wie verrückt los. Einer verlor sogar sein iPad auf dem Weg und das alles nur, um dann einen Sitzplatz im Zug zu erwischen. Wir rannten natürlich mit und bekamen dann auch zum Glück einen Platz.

Nach einer Stunde Fahrt mit dem Bummelzug kamen wir endlich in Badaling an. Es war dann nur noch ein kurzer Fußmarsch bis zum Fuße eines der sieben Weltwunder. Auf dem Weg durch die Sonne entschloss sich Eda für den Kauf eines Great Wall Cappies bevor wir zur Station für die Seilbahn gingen, um damit auf die Mauer zu fahren. Der Eintritt für die Mauer betrug für uns Studenten 20 RMB und die Fahrt mit der Cable Car 80 RMB von letzterem kann ich nun aus Erfahrung abraten, da der Preis in keinem Verhältnis zur einminütigen Fahrt steht. Lieber den Weg zu Fuß nach oben meistern, dauert auch gefühlt nur 15 Minuten.

Processed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetIMG_1777.JPGProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 preset

Oben angekommen wurden wir erschlagen, zum einen von der Tatsache, dass man gerade tatsächlich auf der Chinesischen Mauer steht und zum anderen von den Menschenmassen um uns herum. Wir kämpften uns also durch die Chinesen über sehr steile Anstiege und Treppen, die nicht ansatzweise einem DIN-gerechten Treppenmaß entsprechen, bis zu einigen Stellen an denen es nicht überfüllt war. Unterwegs machten wir nicht nur selbst Fotos, sondern auch von uns wurden Fotos gemacht. Die Chinesen sind in der Hinsicht richtige Meister im unauffällig sein. Mit Blitz, Geräuschen und dem Handy quasi in unseren Gesichtern wurden wir mehrfach fotografiert. Schon eine lustige Erfahrung.

Processed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 preset

Lustig waren vor allem auch die Gesichter der Leute zu beobachten, wie sie die steilen Auf- und Abstiege meisterten.

Nach dem ich mein Erinnerungspolaroid am Ende der Mauer gemacht hatte, gingen wir auch schon zurück. Dieses Mal, wie bereits geschrieben, zu Fuß den Berg runter. Am Fuße der Mauer shoppte Eda noch einen Magneten, bevor wir zurück zum Bahnhof gingen.

Natürlich wurde auch hier beim Einlass wieder gerannt, dieses Mal bekamen wir allerdings keinen Sitzplatz.

Processed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 preset

Zurück in Beijing ging es gleich zurück ins Hostel um uns aufzuwärmen, denn die Temperaturen waren einstellig im Gegensatz zu den gewohnten 20°+ in Shanghai. Im Restaurant des Hostels haben wir dann noch gemütlich eine Pizza für 55 RMB und ich noch einen Schokokuchen für 15 RMB gegessen und den Tag Review passieren lassen, bevor es wieder ins bequeme Bett ging.

Processed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 preset

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s