Beijing 003 – Von einem frostigen Sightseeing-Tag

Am heiligen Sonntag genehmigten wir uns ein bisschen mehr Schlaf als die Tage zuvor, aber wir waren dennoch früh genug. Als erstes gab es das am Tag zuvor gebuchte Hostel- Frühstück für 18 RMB, bestehend aus 2 halben Toasts, einem Spiegelei, Bacon oder wahlweise Obstsalat und einem Kaffee oder Saft.

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Nach dem Frühstück ging es auf direktem Wege erneut zum Antikmarkt. Der Weg dorthin war gefühlt schon wie eine Reise durch die Arktis, aber in der Metro konnte man sich aufwärmen. Am Markt angekommen zeigte sich ein komplett anderes Bild als am Freitagabend. Alle Stände waren besetzt und die Gassen gut gefüllt. Richtig viel „Antikes“ konnten wir allerdings nicht ausmachen. Viel mehr war es ein Flohmarkt mit sich ständig wiederholenden Angeboten. An einem Stand wurde sogar ich fündig und kaufte zwei handgemachte Schattenspielpuppen aus Leder, meine Souvenirs aus Beijing. Auch Eda wurde fündig und handelte sich, für den gleichen Preis wie meine Puppen, ein Teeservice mit Kanne und sechs Tassen aus.

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Nach gut 2 Stunden auf dem Antikmarkt fuhren wir zur verbotenen Stadt. Für 20 RMB (Studentenrabatt) Eintritt liefen wir durch die Kaiserliche Residenz. Eda gewappnet mit einem Audioguide, ich mit Kamera und Handy. Von Bildern, die man schon mal gesehen hat oder auch Berichten aus der Uni, hatte ich eine andere Erwartungshaltung gegenüber dem Gesehenen. Selbstverständlich war es groß und imposant, allerdings wiederholte es sich und versprühte nicht den Eindruck, den ich erhofft hatte. Möglicherweise mag es am grauen Wetter gelegen haben, dass nicht der erhoffte Charme versprüht wurde, aber dennoch sollte jeder der die Chance hat, der verbotenen Stadt einen Besuch abstatten und sich selbst einen Eindruck machen.

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Über den nördlichen Ausgang marschierten wir aus der verbotenen Stadt hinaus in Richtung Westen zur weißen Pagode. Allerdings zahlten wir keinen Eintritt, sondern warfen nur einen Blick durch das Tor.

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Es war einfach zu kalt, um noch einmal durch den Park zu huschen. Stattdessen fuhren wir mit dem Bus zum Himmelstempel. Dieser war ebenfalls in einem Park gelegen, für dessen Eintritt wir wieder, Dank des Studentenrabatts, nur 7,5 RMB zahlten. Den Park an sich bewunderten wir nicht, sondern spazierten vorbei an vielen Karten spielenden Männern und Frauen hoch zum Hügel, auf dem der Himmelstempel gelegen ist. Für erneute 10 RMB (Studentenrabatt) durften wir den Eingang passieren und den komplett im Wind stehenden Tempel von Nahem betrachten.

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Nach kurzer Zeit war es uns aber auch dort zu zugig und kalt, weshalb wir uns entschlossen zur vorletzten Station des Tages zu fahren, dem Finanzdistrikt genauer gesagt, dem dort beheimatetem CCTV Tower von OMA. Ein Muss für die Architekturstudenten. Und man muss sagen, uns wurde nicht zu viel versprochen, ein echt schönes Gebäude.

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Die letzte Metrofahrt für den Tag brachte uns zum Essen. Wer schon mal in Peking ist, sollte da auch richtige Pekingente essen! Gesagt, getan. Vorab hatten wir uns mit dem „SIJIMIFU – Roast Duck Beijing Dish“ ein Lokal ausgesucht, dem wir einen Besuch abstatten wollten. Natürlich hatten wir vorab nicht reservier,t sondern fuhren einfach auf gut Glück hin. Bei unserer Ankunft war das Lokal komplett gefüllt. Wir bekamen einen Zettel mit Wartenummer A159 in die Hand und setzten uns auf zwei Hocker, die aktuelle Nummer war die A141. Nur gute 5 bis 10 Minuten später und der Frage, ob wir ein Problem damit hätten uns einen Tisch mit einem anderen Pärchen zu teilen, was wir verneinten, saßen wir auch schon mit am Tisch. Nach kurzer Sichtung der Karte entschlossen wir uns für eine halbe Ente für 108 RMB, dazu wie es sich für Pekingente gehört, Pfannkuchen (6 RMB pro Person) und Beilagen zum Befüllen (5RMB pro Person). Als Aufmerksamkeit des Hauses bekamen wir noch einen Teller Datteln dazu. Nach schätzungsweise einer halben Stunde stand plötzlich ein Koch mit der Ente an unserem Tisch und filetierte sie fachmännisch vor unseren Augen. Unter der Anleitung unserer Tischnachbarn belegten wir unsere Pfannkuchen und genossen eine richtig gute Pekingente. Ein Gaumenschmauß und das „SIJIMIFU“, was die Preisleistung anbelangt, auf jeden Fall zu empfehlen. Beim nächsten Mal würde ich allerdings zu zweit eine ganze Ente für 198 RMB nehmen 😀

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